BAUTROCKNUNG

Mauertrocknung nach lokalen Wasserschäden

Durch den Einsatz von Infrarot DRYPANEL® wird die Sanierung von lokalen Wasserschäden nicht nur stark vereinfacht, sondern für den betroffenen Kunden zum absoluten Komfortgewinn. Das DRYPANEL® wird mittels Sockel- oder Wandmontage direkt im Bereich der betroffenen Wandfläche montiert. Lautlos wird nun das Mauerwerk mittels Infrarot-C Strahlung erwärmt und die Feuchtigkeit an der diffusionsoffenen Seite an die Raumluft abgegeben. Bei geschlossenen Räumen wird durch regelmäßiges Querlüften oder mit Hilfe eines Kondenstrockners eine Sättigung der Raumluft verhindert. Durch den geringen Platzbedarf, keiner Notwendigkeit eines geschlossenen Luftraums sowie geräuschlosem Betrieb wird die Raumnutzung beim Einsatz von Infrarot DRYPANEL® kaum eingeschränkt.

ZWISCHENWÄNDE

Falls eine Zwischenwand nicht beidseitig diffusionsoffen ist, wird das infrarot DRYPANEL® an der diffusionsdichten Seite der Wandfläche angebracht. Durch den im Bereich Produktinfoarmation beschriebenen bauphysikalischen Druckeffekt wird die Feuchtigkeit dann an der gegenüberliegenden (diffusionsoffenen) Wandfläche an die Raumluft abgegeben. Bei beidseitig diffusionsoffenem Mauerwerk (25cm Hochlochziegel) beträgt die durchschnittliche Trocknungsdauer 8-10 Tage.

AUSSENWÄNDE

Bei der Trocknung von Außenwänden ist darauf zu achten, dass sofern die Außenseite diffusionsdicht ausgeführt ist und nicht beschädigt werden darf, auf jeden Fall ein getakteter Betrieb gewählt werden sollte, um ein Verdrängen der Feuchtigkeit in tiefere Mauerschichten zu vermeiden (genaue Schaltzyklen je nach Anwendung & Erfahrungswerten). Die Ausschaltzyklen sollten so gewählt sein, dass sich die verdrängte Feuchtigkeit in dieser Zeit wieder ausgleichen und so durch den Sogeffekt abgetrocknet werden kann. ACHTUNG: Bei dieser Anwendung sind deutlich längere Trocknungszyklen zu erwarten!

Trocknung von Tür- und Fensterlaibungen
Die Modelle DRYPANEL BTS28 und DRYPANEL BT64 sind optimal für den Einsatz in engen Nischen sowie Fenster- und Türlaibungen geeignet. So können potentielle Problemstellen im Zuge einer Gesamtsanierung vom ersten Tag an speziell behandelt werden, um so die Sanierungszyklen nachhaltig zu verkürzen.
Dämmschichttrocknung – Ergänzung im Sockelbereich
Bei der Dämmschichttrocknung im Druckluftverfahren tritt die eingeblasene Druckluft im Sockelbereich zwischen Estrich und Mauerwerk wieder aus. Die in der austretenden Luft gespeicherte Feuchtigkeit wird so in den Sockelbereich des Mauerwerks eingebracht. Eine einfache Lösung bietet hier der BTS28 in der Sockelmontage – durch die geringe Anschlussleistung können problemlos bis zu 15 Geräte an einen 16A Stromkreis angeschlossen und im Raum umlaufen im Sockelbereich positioniert werden. Durch die lokale Erwärmung des Mauerwerks wird dem Wassereintrag vorgebäugt und die Gesamttrocknungszeit stark verkürzt.

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