Trocknungsprozess

Trocknungsprozess - Wirkungsprinzip

Mittels Flatpanel-Technologie wird auf der innenliegenden Heizplatine Infrarot-C Strahlung erzeugt, wodurch zunächst die Wandoberfläche und der Luftraum zwischen Platine und Mauerwerk erwärmt werden. Die gestaute Warmluft nimmt Feuchtigkeit auf und steigt durch die Lüftungsschlitze nach oben, gleichzeitig wird kühlere und trockene Luft von unten nachgesaugt. Durch diese Zirkulation kann sich der Zwischenraum nie mit Feuchtigkeit sättigen und das Mauerwerk wird kontinuierlich abgetrocknet.

Bei größeren Wandstärken kommt ein Doppeleffekt zum Tragen. Zusätzlich zum beschriebenen Sogeffekt entsteht ein Druckeffekt, der auf einer bauphysikalischen Gesetzmäßigkeit beruht. Diese besagt, dass sich Feuchtigkeit stets von warmen Zonen wegbewegt. Dadurch wird Feuchtigkeit auch an der gegenüberliegenden Wandoberfläche an die Raumluft abgegeben. Die erzeugte Infrarotstrahlung durchwärmt je nach Umgebungseinflüssen sogar Mauerstärken von 50 cm und darüber.

Durch diesen einzigartigen Trocknungsprozess beschleunigen Infrarot DRYPANEL® effektiv und schonend die Sanierung von Wasserschäden bei  gleichzeitig niedrigen Anschluss- und Verbrauchswerten.

DRYPANEL® im Labortest

Ein international agierender Konzern im Bereich der Wasserschadensanierung führte im Herbst 2011 umfassende Praxistests mit simulierten Wasserschäden durch. Dabei wurde ein Ziegel­mauerwerk über längeren Zeitraum mit Wasser gesättigt. Der Trocknungsverlauf unter Einsatz von 2 DRYPANEL® wurde mittels Wärmebildkamera und Kugelelektrode exakt dokumentiert (siehe Grafik). Das Ergebnis überraschte selbst die erfahrenen Spezialisten – bereits nach 8 Tagen war das Mauerwerk nachhaltig ausgetrocknet!

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